Das Sägen ABC Teil 3 Die Tischkreisssäge

 

Die Tischkreissäge  ist so ziemlich die gängigste Säge und lässt sich in fast jedem Handwerksbetrieb bzw. Hobby Handwerkskeller finden. Diese Säge wird millimetergenaue Schnitte an Holzstücken oder Balken benutzt. Zusätzlich kann auch noch der Winkel beliebig angepasst werden, was viel Freiheit und Spielraum bei der Holzbearbeitung bringt. Standardmäßig kann mit ihr Holz geschnitten werden, jedoch ist es auch möglich andere Materialien wie Kunststoff oder Aluminium mit dem richtigen Sägeblatt zu schneiden.

 

Was macht die Tischkreissäge aus?

Das größte Merkmal an einer Tischkreissäge ist eigentlich das Sägeblatt und die Art des Sägens. Während man zum Beispiel bei einer Zug- Kapp- und Gehrungssäge das Sägeblatt von oben nach unten drückt und das Holz vorher in der richtigen Position ausgelegt hat, funktioniert die Tischkreissäge umgekehrt. Das Sägeblatt ist fest in der Säge verankert und man muss das Holz bewegen um zu schneiden. Welche Säge man wählt liegt jetzt allerdings nicht an den persönlichen Präferenzen, sondern das Einsatzgebiet entscheidet darüber. Möchte man zum Beispiel sehr genau Schnitte an Balken oder Leisten vornehmen empfehlen wir zur Zug- Kapp- und Gehrungssäge zu greifen. Für längere und größere Holzplatten eignet sich die Tischkreissäge jedoch besser. Sie bietet noch ein wenig mehr Flexibilität und Kontrolle als eine Handkreissäge. Bezüglich des Winkels kommt natürlich keine Säge and die Zug- Kapp- und Gehrungssäge an, denn hier gibt es die Möglichkeit des Doppelwinkels. Dabei wird der Winkel des Sägeblattes und der des Sägetisches  gleichzeitig angepasst was einen einzigartigen Schnitt ermöglicht. Die Tischkreissäge kann damit nicht mithalten, hat aber auch die Möglichkeit einen Winkel einzustellen.

 

Darauf sollten Sie beim Kauf einer Tischkreissäge achten

Grundsätzlich sollte ein Auge auf das Anwendungsgebiet geworfen werden. Was soll geschnitten werden? Sollten viele unterschiedliche Materialien oder nur eines geschnitten werden? Wir gehen mal davon aus, dass nur Holz geschnitten werden soll. Dann sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das richtige Sägeblatt eingebaut und gekauft wird. Wenn Sie nach einer günstigen Säge Ausschau halten sollten sie trotzdem vergleichsweise etwas mehr für das Sägeblatt ausgeben, da wenn dieses gut ist meistens aus einem günstigem Modell noch etwas herausgeholt werden kann. Wir empfehelen nicht die mitgelieferten zu benutzen, da diese billig verarbeitet sind,  nicht präzise schneiden und schnell kaputt gehen. Vom technischen Standpunkt aus sollte auf die Wattanzahl geachtet werden. Eine solide Leistung fängt ab 1500 Watt an. Einige Sägen haben sogar bis zu 2100Watt.  Die Leerlaufdrehzahl ist ein weiteres wichtiges Merkmal für eine Säge. Das ist die Anzahl an Drehung, die diese Säge im Leerlauf pro Minute vollzieht. Hier ist nicht unbedingt mehr gleich besser, jedoch wirkt sich das auf den Einsatzbereich aus. Eine Säge mit niedriger Leerlaufdrehzahl z.b. 3200U/min sollte hauptsächlich für Holz eingesetzt werden, wobei Sägen mit einer Drehzahl bis zu 5000u/min auch für andere Materialien gut geeignet sind.

Auf der Seite Tischka.de finden Sie einen guten Vergleich über alle Tischkreissägen und können sich nochmal alle Einsatzgebiete genau anschauen.

 

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