Das Sägen ABC Teil 2 – Die Handkreissäge

Eine Hankreisssäge kann bei der Holzbearbeitung in verschiedenen Situationen sehr gelegen zum Einsatz kommen und helfen bestimmte Schnitte durchzuführen. Sie ist handlicher als eine Tischkreissäge und deswegen wesentlich flexibler im Einsatz. Mit ihr können zum Beispiel alle Arten von Holz geschnitten werden, die schon fest verbaut sind oder, welche nicht mit einer Tischkreissäge geschnitten werden können, da sie zu klein oder unhandlich sind. Grundsätzlich ist es zu empfehlen mit der Handkreissäge Holz zu schneiden, aber mit anderen Sägeblättern können durchaus auch andere Materialien wie etwa Kunststoff oder Metall geschnitten werden.

Das wichtigste zur Handkreissäge

Vom Aufbau unterscheiden sich Handkreissägen untereinander nicht wirklich. Am unteren Ende befindet sich die Grundplatte, mit welcher jeder Schnitt exakt gerade gelingen sollte. Das Sägeblatt befindet sich in einem kleinen Loch der Grundplatte und kann vom Winkel her meistens geneigt werden, falls erforderlich. Der Neigungswinkel entscheidet sich hier von Modell zu Modell. Eines der wichtigsten Merkmale ist wohl die Schnitttiefe. Sie gibt Auskunft darüber wie tief die Handkreissäge bei einem Winkel von 90 Grad in das Holz einschneiden kann. Oft wird dann auch noch die Schnitttiefe bei einem Winkel von 45 Grad angegeben, damit man einen Vergleichspunkt hat wie vielfältig die Säge einsetzbar ist. Natürlich hängt die Schnitttiefe im Grunde genommen auch vom Durchmesser des Sägeblattest ab. Werte wie 190mm lass sich als Durchmesser als grober Richtwert nehmen und sind oft bei Handkreissägen vorzufinden. Um für ausreichenden Schutz beim Arbeiten mit der Handkreissäge zu sorgen, hat jedes Modell oben einen festen Sägeblattschutz. Im Falle, dass es auch einen unteren Sägeblattschutz geben sollte, kann dieser sobald die Säge benutzt wird einfach nach hinten geklappt werden. Ein toller Zusatz bei den meisten Handkreisssägen ist das Auswurfrohr. Es ermöglicht den Anschluss eines Staubsaugers um Staub Emissionen gering zu halten und möglichst wenig Sägespäne zu verteilen.

Wichtige Merkmale für den Kauf einer Handkreissäge

Wie schon erwähnt ist eines der wichtigsten Merkmale einer Handsäge die Schnitttiefe bei 90 Grad und 45 Grad. Ein guter Wert für die Schnitttiefe ist z.B. 70mm in senkrechter Position und 50mm in geneigter Position. Neben der Schnittiefe sollte auch auf die Leistung in Watt und die Drehzahl geachtet werden. Bei einer soliden Handkreissäge sollten 5000 Umdrehungen pro Minuten das Minimum sein. Bei ca. 5500u/min haben die Handkreissägen 1200-1400 Watt. Wichtig sollte auch sein ob an der Grundplatte eine Führungsschiene befestig werden kann. Die Führungsschiene ermöglicht präziseres Schneiden und einen sauberen geraden Schnitt.

Diese Extras sind toll aber kein Muss für die Handkreissäge

Wer schon ausgiebig mit einer Handkreissäge gearbeitet hat, hat mit Sicherheit festgestellt, dass die kleinen Extras einen großen Unterschied machen können. Besonders unterscheiden sich hier die Profi Sägen von den Amateur Modellen. Zum Beispiel kann die werkzeuglose Verstellung des Neigungswinkels oder der Sägeblatt Höhe einen großen Zeitunterschied machen. Sollte nämlich bei der Arbeit alle 10 Minuten etwas an der Handkreissäge verstellt werden müssen, und jedes Mal die Schrauben festgestellt werden müssen kann das schon einiges mehr an Zeit und Aufwand erfordern. Ebenso verhält es sich mit Extras wie Laserführung oder eine Arbeitsleuchte. Es ist wahrscheinlich zeitsparender sie bei seiner Handkreissäge zu haben, jedoch kosten Sägen mit diesen Extras etwas mehr als die Standardmodelle. Auf der Seite Handka.de finden Sie einen guten Vergleich für Handkreissägen.

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